Klassenlehrer*in werden

Die Klassenlehrer*innen in der Waldorfschule begleiten ihre Klasse in der Regel vom ersten bis achten Schuljahr. Sie unterrichten jeden Morgen in drei- bis vierwöchigen Epochen fast alle Fächer, wie z.B. Lesen, Schreiben, Rechnen usw. (siehe Flyer). Das ermöglicht es ihnen, aus der langjährigen Kenntnis der Entwicklung der Schüler*innen diese individuell zu fördern.

Fremdsprachen sowie der Fächerkanon Sport, Eurythmie, Musik, Religion, Handarbeit, Handwerk und Gartenbau werden von Fachlehrerinnen und -lehrern unterrichtet. Es ist aber auch in diesem Bereich wünschenswert, dass Klassenlehrer*innen Qualifikationen als Fachlehrer*innen einbringen.

Die Tätigkeit erfordert neben einem breiten intellektuellen Fähigkeiten- und Kenntnisspektrum auch eine stärkere künstlerisch-musische Schulung zur schöpferischen Durchdringung der Unterrichtsinhalte.

Aus diesem Grund werden neben einer vertiefenden Arbeit an grundlegenden Schriften zur Waldorfpädagogik sowie zur Methodik und Didaktik Fähigkeiten in künstlerischen Kursen erübt.

Als Eingangsvoraussetzung benötigen Sie ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Staatsexamen, Magister, Diplom, Master) in möglichst einem schulnahen Fach. Da die Bedingungen für die Erteilung von Unterrichtsgenehmigungen in den Bundesländern verschieden sind, werden diese in einem individuellen Gespräch geprüft/abgeklärt. Das Lehrerseminar für Waldorfpädagogik bietet im Studienzweig Klassenlehrer*in ein berufsbegleitendes Blockstudium an.

Nähere Informationen zum Verlauf finden Sie hier.


Nach abgeschlossener Ausbildung bietet sich eine qualifizierte, individuelle Einarbeitung an der Schule durch eine externe Begleitung an. Hierzu kooperiert das Seminar mit U. Nicolai. Weitere Informationen finden sich hier.